Wartung einer Klimaanlage - Kosten und Aufwand

Die Wartung und Reinigung einer Klimaanlage sollte aus verschiedenen Gründen regelmäßig erfolgen:

In schlecht gewarteten Anlagen sammeln sich Bakterien, Viren und Pilze, die an die Umgebungsluft abgegeben werden können und zu gesundheitlichen Einschränkungen führen.
Unzureichend gewartete Klimaanlagen benötigen durch verschmutzte Filter oder fehlende Kühlflüssigkeit mehr Energie.
Verschleißteile und Dichtungen können undicht werden und giftige Kühlflüssigkeit freigeben.
Kondensatoren frieren ein und büßen dadurch Kühlleistung und Lebensdauer ein.

Wie oft sollten Klimaanlagen gewartet werden?


Die Wartungsintervalle einer Klimaanlage sind abhängig vom Modell, Standort und Laufzeiten. Eine Monoblock-Klimaanlage ist beispielsweise weniger Wartungsintensiv, da sie generell nicht auf Höchstleistungen ausgelegt ist. Sie empfiehlt sich deshalb besonders für kleine Räume. Gute Modelle findet man in diesem Monoblock Klimagerät Test.
In einigen Fällen müssen gesetzliche Bestimmungen beachtet werden. Diese Bestimmungen betreffen vor allen Dingen Anlagen, die in Gewerbebetrieben eingesetzt werden oder eine bestimmte Menge an Kühlflüssigkeit überschreiten.
Bei kleinen Anlagen, die überwiegend im Sommer eingesetzt werden ist eine komplette Wartung in einem Zeitraum von zwei Jahren ausreichend.
Wird die Anlage ganzjährig betrieben, ist ein jährlicher Wartungsintervall zu empfehlen.
Die Wartung und Reinigung der Filter ist gegebenenfalls früher erforderlich. Gleiches gilt für die Auffangbehälter für das Kondensationswasser.
Für gewerbliche Anlagen und Klimaanlagen ab einem Kühlflüssigkeitsgewicht von 1, 5 Kilogramm oder einem bestimmten CO2 Wert ist eine jährliche Dichtigkeitsprüfung gesetzlich vorgeschrieben. Bei Privathaushalten liegt die Pflicht für eine Dichtigkeitsprüfung ab 3 KG Kühlmittel.
Abhängig von der benötigten Kühlmittelmenge, verringern sich die Zeiten für die vorgeschriebene Dichtigkeitsprüfung.
Um Kosten zu sparen kann man bei der Dichtigkeitsprüfung die Wartung direkt mit durchführen lassen. (Quelle: http://www.wohnnet.at/bauen/innenausbau/klimaanlagen-wartung-25316 )

Was muss kontrolliert und gegebenenfalls gereinigt werden?


Verfügt die Klimaanlage über Filter, sollten diese mindestens einmal im Jahr ersetzt oder gereinigt und desinfiziert werden.
Ist die Anlage im Sommer im Dauerbetrieb, müssen die Filter öfter kontrolliert werden, damit Bakterien und Schmutz nicht in die Umgebungsluft abgegeben werden.
Der Einsatz in der Küche oder in stark frequentierten Räumen ist ein Grund für häufigere Reinigung der Filter.
Eine Kontrolle der Filter hilft dabei, dass die Anlage energieeffizient arbeitet.
Eine Desinfizierung der Filter mit einem entsprechenden Mittel sollte in diesem Zug gleichzeitig erledigt werden. 
Durch die Desinfektion wird das Risiko einer Abgabe von Viren, Bakterien und Pilzen an die Umgebungsluft verringert.

Bei mobilen Geräten und einigen Split Anlagen kann der Filterwechsel vom versierten Laien erledigt werden. 

Zentrale Klimaanlagen sollten von Fachleuten gewartet werden.

Zur Wartung gehört die Sichtprüfung der Leitungen. Diese sollten trocken und dicht sein.
Tritt eine Undichtigkeit auf, muss diese von einem Fachmann überprüft werden.

Die Wasserauffangbehälter für Kondensationsflüssigkeit müssen regelmäßig entleert und gereinigt werden. Wird die Anlage häufig benutzt muss die Entleerung in kürzeren Abständen erfolgen.

Einige mobile Anlagen werden über einen Wasserkreislauf gekühlt. Der Behälter für das Kühlwasser muss überprüft und gegebenenfalls nachgefüllt werden um eine optimale Kühlleistung zu gewährleisten.

Die Lüftungslamellen von Split Anlagen sollten sauber sein. Bei Außenanlagen kann zur Reinigung ein Hochdruckreiniger eingesetzt werden. Bei den Innen liegenden Anlagen müssen die Lamellen per Hand von Staub und Schmutz befreit werden.

Splitanlagen oder mobile Klimaanlagen verfügen über Schläuche für die Abluft. In diesen Schläuchen sammeln sich wegen des feuchtwarmen Klimas Keime. Die Schläuche benötigen nach der groben Reinigung eine Behandlung mit Desinfektionsmittel.

Treten ungewöhnliche Geräusche auf sollte die Anlage in jedem Fall einer Wartung unterzogen werden.
Geräusche können Anzeichen für einen Verschleiß sein, der die Anlage auf Dauer schädigen kann und die Laufleistung minimiert.

Kühlt die Klimaanlage nicht im gewohnten Umfang, ist es möglich, dass Kühlflüssigkeit fehlt. Ein Auffüllen oder Auswechseln der Kühlflüssigkeit gehört in die Hand der Fachmänner. 
Der falsche Umgang mit Kühlflüssigkeit kann zu schweren gesundheitlichen Schäden führen. Zudem belastet die giftige Flüssigkeit bei falscher Entsorgung die Umwelt in einem hohen Maß.

Kosten für die Wartung einer Klimaanlage


Die Wartungskosten sind genau wie die Wartungsintervalle abhängig von der Anlage und dem zu erwartenden Aufwand. Die Menge der nach zu füllenden Kühlflüssigkeit geht in die Kostenrechnung ein.
Bei einfachen mobilen Anlagen kann der Nutzer die Anlage selber reinigen und warten.
Ist eine Dichtigkeitsprüfung vorgeschrieben fangen die Kosten bei 400 Euro an.



Zusammenfassung Wartungszeiten 


  • - Wartung kleiner Anlagen, die nur in den Sommermonaten genutzt werden alle zwei bis drei Jahre
  • - Die Wartung größerer Anlagen oder von Anlagen, die ständig genutzt werden sollte jährlich erfolgen
  • - Gesetzliche Vorschriften bezüglich Dichtigkeitsprüfung und Wartung von großen Anlagen und gewerblich genutzten Anlagen sind einzuhalten und nachzuweisen
  • - Bei sehr großen Anlagen ist der Intervall der Dichtigkeitsprüfung verringert.
  • - Um Kosten zu sparen, kann die Wartung mit der Dichtigkeitsprüfung verbunden werden

Zur Wartung gehört

  • - Außengeräte der Split Anlagen mit Hochdruckreiniger reinigen
  • - Lamellen im Innengerät der Split Anlage reinigen und desinfizieren
  • - Auswechseln oder Reinigen und desinfizieren der Filter
  • - Kondensationsbehälter und Abläufe reinigen, entleeren und desinfizieren
  • - Kühlwasserbehälter bei mobilen Anlagen auffüllen
  • - Prüfung der Temperatur bei Austritt aus der Klimaanlage
  • - Sichtprüfung bezüglich Verschleißerscheinungen und Dichtigkeit
  • - Erforderliche Dichtigkeitsprüfung von einem Fachmann durchführen lassen
  • - Nachfüllen und Auswechseln von Kühlflüssigkeit dem Klimatechniker überlassen
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Drei Klimaanlagen-Modelle für angenehme Temperaturen in allen Räumen

Strahlender Sonnenschein, gerade in den Sommermonaten kann dazu führen, dass sich in den einzelnen Räumen eine hohe Temperatur entwickelt. Die meisten Menschen öffnen bei einer hohen Außentemperatur die Fenster und erhoffen sich eine angenehm kühle Luft in den Räumen, aber genau diese Annahme ist einfach nur falsch. Bei warmen Außentemperaturen dringt warme Luft durch die geöffneten Fenster und sorgt dafür, dass auch in den Räumen die Temperatur ansteigt.

So entwickeln sich in den Räumen beinahe die gleichen Temperaturen wie im Außenbereich. In den Sommermonaten kommt noch hinzu, dass auch während der Nacht keine Abkühlung in Sicht ist. Auch das Öffnen der Fenster in den Abendstunden verspricht keine kühle Luft. Gerade an besonders heißen Tagen wird der Wunsch nach einer Klimaanlage immer größer. Dabei sind Klimaanlagen im Grunde für den Austausch von kalter und warmer Luft zuständig. Allerdings sind Klimaanlagen reinste Stromfresser. Sie werden meist an eine Steckdose angeschlossen und beim Einschalten beginnt der Stromkreislauf zu funktionieren. Die Stromkosten werden unweigerlich ansteigen. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Klimaanlagen-Modelle auf dem Markt, aber im Grundprinzip unterscheiden sich immer zwei Varianten, die mobile und die festinstallierte Klimaanlage.

Auch bei diesen beiden Varianten sind drei unterschiedliche Modelle vorhanden, die Monoblöcke, die Klimaanlagen mit einem Außengerät und die festinstallierten Klimaanlagen. Die Monoblöcke sind wohl die bekanntesten Klimaanlagen. Sie bestechen durch ihre handliche Form und ihr klares Design.
Sie verfügen über einen speziellen Abluftschlauch und werden einfach an eine Steckdose angeschlossen. Der Abluftschlauch wird mit Hilfe einer einfachen Halterung an einem geöffneten Fenster angebracht. Dazu reicht es aus, wenn das Fenster auf Kippe steht. Ein komplettes Öffnen ist nicht notwendig. Die mobilen Monoblöcke sind mit Rollen versehen, was ein leichtes Bewegen ermöglicht. Durch das geöffnete Fenster wird von außen die warme Luft in den Raum gedrückt, wobei die Klimaanlage dafür sorgt, dass die warme Luft durch den Abluftschlauch wieder nach außen gedrückt wird. Im Grunde entsteht ein ständiger Kreislauf von Aufheizen und Abkühlen, ohne Pause.

Dadurch wird ein hoher Stromverbrauch garantiert. Das mobile Klimagerät mit Außenteil ist eine Variante, die recht fragwürdig ist. Die Klimaanlage selbst ist recht kompakt und kann überall aufgestellt werden. Allerdings muss das Außenteil im Außenbereich aufgestellt und mit der eigentlichen Klimaanlage verbunden werden. Die Klimaanlage im Innenbereich saugt die warme Luft in den Räumen an und gibt sie an das Außengerät weiter. Das Außengerät ist ein Kühlkompressor, der die warme Luft in kalte umwandelt und wieder in den Innenraum abgibt. Schwierig wird das Aufstellen in Mietwohnungen, denn kaum ein Vermieter ermöglicht eine feste Montage an der Außenwand.

Ein Balkon oder eine Terrasse sind Grundvoraussetzung. Die letzte Variante ist die festinstallierte Klimaanlage. Die festinstallierte Klimaanlage besteht ebenfalls aus einem Innen- und einem Außengerät. Wobei beide Teile fest montiert werden müssen. Sie ist von der Kühlleistung her eines der besten Klimaanlagenmodelle auf dem Markt. Allerdings sind die Installationskosten sehr hoch und meist sind die Eigentümer für den Einbau zuständig. Die Klimaanlage hat aber auch den Vorteil, dass sie nicht nur in einem Raum ihr Können zeigen kann. Sie filtert die Luft aus allen Räumen und sorgt für eine angenehme Kühle.

 

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